Wird der Bitcoin absichtlich vernichtet?

Dezember 13, 2017
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Gibt es einen Plan den Bitcoin zu zerstören? Und wenn ja, wie sieht dieser Plan aus? Eine Reise in die Welt der mächtigen Banken könnte die Antwort liefern.

Diese Reise beginnt im Jahr 1988. Die Familie Rothschild, schon damals eine der mächtigsten und reichsten Familien weltweit, stellte in der Finanz-Zeitschrift The Economist die Idee einer weltweit gültigen Einheitswährung vor, die das bekannte System mit seinen zahlreichen Währungen ablösen sollte. Den Artikel habe ich im Web nicht gefunden, aber wenigstens das Cover des Economist konnte ich auftreiben.

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Achtet mal auf die Jahreszahl auf der Münze, die der Vogel um den Hals trägt. Ist es möglich, dass die Rothschilds seit 30 Jahren die Vernichtung des Währungssystems und die Einführung einer Einheitswährung planen? Und sogar den Zeitpunkt für diese radikale Umstellung festgelegt haben?

Ein Blick auf die Finanzmärkte

Ich will hier nicht die täglichen Nachrichten zitieren. Ihr wisst selbst, dass zur Zeit wahnsinnig viel Geld gedruckt wird und die Sparzinsen absichtlich am Boden gehalten werden. Das führt zu einer Extremsituation an den Finanzmärkten, wie sie in der Geschichte des Geldes noch nie vorgekommen ist.

Ein hübsches Beispiel dafür ist diese Grafik, in der ihr die in den letzten Jahren gedruckte Geldmenge in den Vereinigten Staaten seht.

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Gehen wir mal davon aus, dass die Geschichte mit den Rothschilds stimmt. Dann würde der Vernichtungsplan darin bestehen, möglichst viel Geld in die Finanzmärkte zu pumpen. Je mehr Geld dort vorhanden ist, desto weniger ist es wert. Die Finanzmärkte werden also einfach so lange geflutet, bis sie zusammenbrechen.

Der Bitcoin ist ein Ärgernis

Doch was hat das alles mit dem Bitcoin zu tun? Er ist genau das, wovon die Rothschilds vor 30 Jahren geträumt haben. Eine weltweit gültige Einheitswährung.

Dummerweise wurde diese Währung nicht von den Finanzmogulen erfunden, sondern von einem Mr. Satoshi. Einem Menschen, dessen Gesicht und Identität weitgehend unbekannt ist. Noch dazu hat der dumme Pöbel – das sind wir – den Nutzwert dieser Währung erkannt. So mancher hat sich inzwischen ein kleines Vermögen damit aufgebaut. Die mächtige Finanzmafia steht dem Phänomen hilflos gegenüber und fühlt sich bis auf die Knochen blamiert. So etwas kann man dem Pöbel einfach nicht durchgehen lassen.

So wird der Bitcoin vernichtet

Zur Zeit stoße ich immer wieder auf Pressmeldungen, in denen der Bitcoin schlecht geredet wird. Dieses Geld birgt ein hohes Risiko! Investieren Sie besser nicht in Bitcoin! Er muss verboten werden! schallt es aus dem Focus, der Financial Times und auch auf Facebook.

Ein paar mächtige Banker machen konkretere Angaben. Jamie Dimon, Chef der Investmentbank JP Morgen beispielsweise äußerte sich gegenüber dem Fernsehsender CNBC folgendermaßen:

A “fraud” it may be, but Bitcoin could reach $100,000 before it collapses.

Er bezeichnet Bitcoin natürlich als Betrug, weil er sich über das Kryptogeld ärgert. Interessanter ist aber die angegebene Geldsumme. Und dass er fest mit dem Zusammenbruch der Kryptowährung rechnet.

Noch genauer wird das Vernichtungs-Szenario von der Saxo Bank in einem PDF beschrieben:

„Bitcoin peaks in 2018 with Bitcoin above $60,000 and a market capitalisation of over $1 trillion as the advent of the Bitcoin futures contract in December 2017 leads to a groundswell of involvement by investors and funds that are more comfortable trading futures than tying up funds on cryptocurrency exchanges.

China launches an officially backed cryptocurrency that entails less energy-intensive mining. The smoother functioning of the state-run protocols for actual payments and price stability, as well as the the heavy hand of state intervention, drives a decreasing interest in all cryptocurrencies and completely sidelines the Bitcoin and crypto phenomenon from a price speculation angle even as the technological promise of the blockchain gallops on.

After its spectacular peak in 2018, Bitcoin crashes and limps into 2019 close to its fundamental “production cost” of $1,000.“

Das ist extrem konkret. Um Zugriff auf den Bitcoin zu bekommen, hat die Finanzmafia vor kurzem erlaubt, dass diese Währung in Form von Derivaten an den Börsen gehandelt werden kann. Auf diese Weise können die Spekulanten unendlich viel Geld in den Bitcoin pumpen und ihn so lange künstlich aufblähen, bis er zusammenbricht, was laut der Sao Bank im Jahr 2019 passieren soll.

Wir erfahren noch mehr. China hat bereits eine Kryptowährung am Start, bei der die Finanzmogule alle Transaktionen kontrollieren können. Anders gesagt, die Chinesen haben eine Einheitswährung im Sinne der Rothschilds entwickelt, die über Blockchain-Technologie verbreitet werden kann.

Das PDF erläutert auch was „am Tag danach“ passiert. Eine vollständige Vernichtung des Bitcoin ist nicht möglich. Weil er dezentral organisiert ist, liegen die Bestandteile seiner Blockchain auf Millionen von Rechnern. Einfacher gesagt, wäre eine totale Vernichtung des Bitcoins nur möglich wenn man auch das Internet vollständig zerstört. Dummerweise sind auch die Finanzmogule längst vom Internet abhängig. Deshalb kann der Bitcoin nur auf seinen ursprünglichen Wert von einem US-Dollar gedrückt werden.

Die Welt nach dem Kollaps – wie sieht sie aus?

Jetzt, wo alle Karten auf dem Tisch liegen und sogar präzise Angaben zur geplanten Bitcoin-Krise gemacht wurden, frage ich mich wie die Finanzwelt in Zukunft aussehen wird.

Euro, Dollar und andere FIAT-Währungen soll es nach den Vorstellungen der Rothschilds nicht mehr geben. Auch das Thema Bargeld wäre damit vom Tisch. Stattdessen hätten wir eine von den Chinesen und den Finanzmogulen kontrollierte elektronische Zentralwährung.

Unklar ist, was mit anderen Kryptowährungen wie Ethereum und Litecoin passieren soll. Sie stehen zur Zeit nicht im Fadenkreuz, das könnte sich aber blitzschnell ändern. Die meisten Menschen, die heute mit Kryptowährungen handeln und bezahlen wissen, dass Bitcoin nur eine von vielen ist.

Die Blockchain-Technologie wird sich definitiv durchsetzen, aber wie gehen ältere Menschen damit um, die vielleicht das Wort Bitcoin in den aktuellen Nachrichten gehört haben, aber vom Umgang mit Kryptogeld völlig überfordert sind? Niemand weiß es. Ausser vielleicht die Rothschilds.

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