Fallstricke im Affiliate Kickstarter System

Oktober 17, 2017
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Die Tage vergehen, meine Erfahrung wächst. Über 50 Leute konnte ich inzwischen dazu bringen sich auf meiner Landingpage anzumelden. Diese Menschen durchlaufen jetzt den mit dem Affiliate Kickstarter System eingerichteten Verkaufsfunnel. Ein paar Messdaten habe ich auch schon gewonnen, so dass ich allmählich sagen kann was an diesem schlüsselfertigen Online-Business-System funktioniert und wo es hakt.

Das rätselhafte Verschwinden Deiner Kunden

Als Online Marketer musst Du deine Zahlen kennen. Da führt kein Weg dran vorbei. Benutzt Du das Affiliate Kickstarter System, bedeutet das, dass Du regelmäßig in Goolux24 prüfen musst wie oft die verschickten Mails geöffnet werden. Mir ist dabei etwas höchst sonderbares aufgefallen.

Im ersten Test habe ich das Gratisbuch „121 Tipps für den perfekten Social Media Post“ beworben. Trägt sich jemand auf meiner Landingpage ein und hat er die nervige Double-Opt-In-Bestätigung hinter sich gebracht, landet er auf einer einer weiteren Landingpage, in der er seine Kontaktdaten erneut eintragen soll.

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Liebe Erfinder des Affiliate Kickstart Systems, keine Sau wird das tun!!

Wenn ich mich irgendwo eintrage, um ein E-Book zu erhalten, will ich das E-Book sehen, kein weiteres, verdammtes Formular!

Es kommt noch besser: Ein Blick ins Impressum zeigt, dass die Seite von der Firma Riello trading & service ltd in Belize City betrieben wird, die sich auf der Hauptseite als „IM Erfolgscenter“ ausgibt. Gerade auf deutsche Kunden, die ein sehr hohes Sicherheitsbewusstsein haben, ist so eine Adresse reinstes Kassengift.

Was passiert, wenn man dem Kunden nicht aushändigt was er bestellt hat, siehst Du in Goolux24. Als ich den Screenshot gemacht habe, hatten sich 30 Leute auf meiner Landingpage eingetragen. Die flüchteten blitzschnell, bei der dritten verschickten Mail hatte ich nur noch 19 Kunden. Tendenz weiter gravierend fallend.

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Auf der Suche nach einer Lösung entdeckte ich einen Blogbeitrag, der das Problem bestätigt. Der Betreiber des Blogs war so enttäuscht, dass er seinen Lesern vom Kauf des Kickstarter-Systems abrät.

Doch was, wenn Du das Affiliate Kickstarter System schon gekauft hast und damit das Kind quasi im Brunnen liegt? Dann musst Du wohl oder übel an die E-Mail-Serie rangehen und dort alles rauswerfen, was Deine Kunden verärgern, verunsichern oder in die Irre führen könnte. Oder auch Dinge, mit denen Du kein Geld verdienst.

Hier kann ich gleich noch ein weiteres Manko erwähnen, das mir untergekommen ist: Digistore24 bezahlt für das von mir beworbene E-Book mit den Social Media Tipps keine Provision. Das ist nachvollziehbar, bei einem verschenkten Buch fließt kein Geld. Ich habe mir das E-Book selbst heruntergeladen und entdeckte darin keinen einzigen Werbelink, über den ich eventuell nachträglich Provision kassieren könnte. Mit diesem Buch landete ich regelrecht in einer Sackgasse.

Die Lösung des Problems

Ich will das Affiliate Kickstarter System nicht verteufeln. Ich halte es nach wie vor für eine gute Sache. Aber eben eine, die Du nicht einsetzen solltest ohne einige sehr wichtige Korrekturen vorzunehmen.

Als erstes habe ich alle Links überprüft, die beim Einrichten des Affiliate Kickstarter Systems in das Formular bei Goolux24 eingetragen werden. Ich landete noch ein paar Mal auf der Seite des IM Erfolgscenter in Belize. Alle Links, die dort hin führen, mussten raus. Ausnahmslos!

Weil diese Maßnahme auch ein E-Book betraf, über das ich das Kickstarter System bewerben könnte, kam mir noch eine weitere Idee: Ich wollte keine Bücher bewerben, sondern das Affiliate Kickstarter System selbst.

Dafür musste ich erst einmal selbst eine geeignete Landingpage erstellen, denn das Kickstarter System bietet keine passende für diesen Zweck an. Der Landing-Page-Baukasten in Goolux24 ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach einem halben Tag herumflicken hatte ich etwas halbwegs passables zusammengeschustert. Wenn du magst, kannst Du dir das Ergebnis meiner Bemühungen gerne über diesen Link anschauen.

Nachdem ich die Karosserie aufpoliert hatte, kam der Motor dran. Die erste Mail nach dem Double-Opt-In bringt den Kunden jetzt direkt auf die Verkaufsseite des Affiliate Kickstarter Systems. Ich halte damit mein Versprechen gegenüber dem Kunden und führe ihn direkt zu dem Produkt für das er sich interessiert.

Anschließend wurde jede einzelne Mail im Follow-Up-System geprüft. Insgesamt musste ich etwa 30 Mails ersetzen oder nachbessern. Ich stellte dabei fest, dass einige der Links in den Mails nicht richtig funktionieren oder auf inzwischen tote Seiten führen. Deshalb rate ich allen Nutzern des Affiliate Kickstarter Systems dringend alle hundert Mails zu überprüfen. Auch wenn das Arbeit bedeutet.

Zur Zeit teste ich meine neue Landingpage auf Konversion. Vielleicht muss ich ein wenig nachbessern, vielleicht auch nicht. Das entscheiden die Besucher alleine. Tragen sich genügend Leute ein, werde ich die überarbeitete E-Mail-Follow-Up-Serie ebenfalls überprüfen. Ich weiß zumindest jetzt, dass die Fallstricke aus dem System entfernt sind. Alles weitere wird sich finden.

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