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9 wichtige Schritte für ein Online-Business, das deine Reiseträume finanziert

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Der beste Weg, sich eine echte Traumreise zu finanzieren, ist nicht selbst dafür bezahlen zu müssen. 

Wir können im Moment zwar nicht reisen, aber dank Corona hast du jede Menge Zeit zu Hause ein Online-Business aufzubauen, das kommende Reisen finanziert.

Es ist leichter, als du denkst, so ein Geschäft aufzubauen. Alles, was du brauchst, ist eine simple Webseite und eine Fähigkeit, die sich zu Geld machen lässt.

Moderne Technik nimmt dir fast die komplette Arbeit ab. Verliere dich nicht in Detailfragen, schau lieber, dass du deine PS auf die Straße bringst.

Hier sind 9 wichtige Schritte für ein Online-Business, das deine Reiseträume finanziert.

Warum du ein Online-Business brauchst

Fangen wir mit einer simplen Frage an: Wozu braucht jemand ein Online-Business? Warum soll sich jemand die Mühe machen so etwas aufzubauen?

Ein Online-Business befreit dich von der Notwendigkeit, deine Zeit gegen Geld tauschen zu müssen. Läuft es gut, bist du nicht mehr auf einen Job angewiesen, kannst an jedem Ort der Welt arbeiten und verdienst auch Geld während du schläfst oder am Strand liegst.

Ein Online-Business verschafft dir zeitliche, örtliche und finanzielle Freiheit. Aus diesem Grund nenne ich es gerne “Freiheits-Business”. Es befreit dich aus der Lohnsklaverei. 

Genau JETZT ist der beste Zeitpunkt für den Aufbau eines Online-Business

Das einzige positive an der Corona-Pandemie ist, dass sie Online-Arbeit salonfähig gemacht hat. Traditionell denkende Menschen, die seit dem 18. Jahrhundert felsenfest davon überzeugt waren, dass man sein Geld nur in der Firma, an einem vorgeschriebenen Arbeitsplatz, verdienen kann, wurden plötzlich gezwungen über neue Wege nachzudenken und von zu Hause aus zu arbeiten. 

Gleiches gilt für die Arbeitgeber. Hättest du einen von denen vor einem Jahr gefragt, ob sie dir Heimarbeit über das Internet erlauben, hätten sie dich blitzschnell mit einem “Unmöglich! Das funktioniert nicht! Das geht bei uns nicht!” abgekanzelt. Das Corona-Virus kuriert diese Krankheit. Entweder die Chefs bleiben bei ihrer Tradition und gehen pleite, oder sie ermöglichen Home-Office. Dazwischen gibt es nichts.

Sitzt du im Moment in deinem Wohnzimmer und erledigst du deinen Job von zu Hause, hast du wahrscheinlich bereits Bekanntschaft mit Zoom oder anderen Programmen gemacht, die für Heimarbeit notwendig sind.

Genau diese Programme kannst du auch für ein Online-Business nutzen. Du kannst damit mit Kunden verhandeln, Aufträge bearbeiten und vieles mehr.

Alles, was du für deinen Chef online erledigen kannst, kannst du auch für deine eigenen Kunden machen. Von hier bis zu einem eigenen Online-Business ist es nur ein ganz kleiner Schritt.

Warum solltest du ausgerechnet meinen Rat befolgen?

Damit es noch einfacher für dich wird, solltest du dir von Anfang an jemanden suchen, der praktische Erfahrung hat und mindestens ein erfolgreiches Online-Business aufgebaut hat.

Ich bin seit Dezember 2013 selbstständig, habe mir die ersten Online-Sporen als Texter und Übersetzer verdient und später mehrere erfolgreiche E-Commerce-Shops aufgebaut. Hauptberuflich arbeite ich als Werbefotograf für die Hotel- und Tourismusbranche.

Den Hauptberuf will ich nicht aufgeben, weil er mir, wie du dir denken kannst, unzählige Reisen in die exotischsten Länder ermöglicht. Der Job als Fotograf passt perfekt zu meinem Lifestyle.

Wie du dir ebenfalls denken kannst, ist es zur Zeit unmöglich diesen Beruf auszuführen. Die meisten Länder sind wegen Corona gesperrt, die ganze Tourismusbranche kriecht auf dem Zahnfleisch. Einige meiner Stammkunden mussten Insolvenz anmelden.

Hätte ich nur diese eine Einnahmequelle, stände ich finanziell ziemlich übel da. Aber ich habe niemals auf nur ein einziges Pferd gesetzt. Die anderen Online-Geschäfte helfen mir jetzt die Hungerzeit zu überbrücken.

Alle Geschäfte, die ich aufgebaut habe, sind extrem schlank und kommen in den meisten Fällen ohne Personal aus. Nur hin und wieder beauftrage ich Freiberufler mit diversen Aufgaben.

Ich hatte nie vor einen Großkonzern mit zehntausend Mitarbeitern zu bauen. Das Einzige, was ich immer wollte, war ein Vehikel, das mir Geld für das Reisen verschafft, möglichst ohne ständige Wartungsarbeiten funktioniert und weitgehend automatisch läuft, auch wenn ich gerade nicht am Rechner sitze.

Außerdem wollte ich etwas, das sehr wenig Startkapital erfordert und sich ohne größere finanzielle Folgen schnell wieder einstampfen lässt, wenn es nicht wie geplant funktioniert. 

Ich bin der richtige Ratgeber, wenn du es schnell und unkompliziert möchtest und wenn dir Reisen und Abenteuer wichtiger sind als jeden Tag im Büro zu sitzen.

Die schnellste und einfachste Art ein Online-Business zu gründen

Ich bin dein passender Ratgeber? Gut, gehen wir gleich in die Praxis.

Es gibt viele Arten von Online-Geschäften und jedes davon hat gewisse Eigenheiten. Jedes folgt einem bestimmten Muster.

Einige davon, beispielsweise E-Commerce, erfordern verhältnismäßig viel Startkapital. Andere, etwa der Verkauf von Online-Kursen, erfordern Fachwissen und häufig auch technisches Verständnis, das du dir erst aneignen musst.

Anfänger fühlen sich bei diesen Geschäftsmodellen häufig überfordert und werfen die Flinte schnell ins Korn.

Am einfachsten ist, die eigenen Fähigkeiten online zu verkaufen. Dafür brauchst du nur eine simple Webseite, die kaum Geld kostet. Dein Geschäft kann fast ohne Verzögerung starten.

Alles, was du tun musst, ist dein Angebot so zu verpacken, dass es ein Problem für eine spezifische Zielgruppe löst.

Zum Anbieten geeignet sind typische Büroarbeiten, für die du nicht vor Ort sein musst. Es gibt auch Möglichkeiten für andere Jobs, aber in diesem Beitrag will ich mich auf häufige und typische Büroarbeiten beschränken, die du online verkauft erledigen kannst.

Dazu zählen unter anderem:

  • Marketing
  • Personalwesen
  • Management
  • Entwicklung von Geschäftsstrategien
  • Verwaltung von Finanzen
  • Grafikdesign
  • Programmieren
  • Texte erstellen
  • Redaktion und Lektorat
  • Übersetzungen
  • Buchhaltung

Ist etwas für dich dabei? Dann hast du bereits die größte Hürde gemeistert.

Es folgen die 9 Schritte, die ich gehen würde, wenn ich heute, ohne Vorwissen, ein brandneues Online-Geschäft aufbauen müsste.

Ich würde damit beginnen, die Marktnachfrage zu berücksichtigen

Wenn du etwas anbietest, was niemand braucht, ist dein Online-Business von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Du baust einen Rohrkrepierer.

Viele Unternehmer entwickeln einfach ein Produkt und denken oder hoffen, dass der Markt es haben will. Mit dieser Methode wurden schon viele Millionen Euro in den Sand gesetzt.

Diese Falle kannst du vermeiden, indem du gezielt nach Menschen suchst, die ein bestimmtes Problem haben. 

Ein Beispiel aus der Praxis: Bevor ich meinen Bestseller Perfekte Fotos bei jedem Licht veröffentlichte, fütterte ich Google mit Suchbegriffen wie Belichtung, Fotografie lernen und ähnlichem Zeug. Ich durchsuchte Foren für Fotografen und versuchte herauszufinden, wonach andere Leute suchen.

Mit Google Trends und UberSuggest fand ich heraus, wieviele Leute wann nach einer Problemlösung, die natürlich meine Geschäftsidee war, suchen. 

Zusätzlich schaute ich auf Amazon, ob andere Leute bereits Bücher zu meinem Thema geschrieben haben.

Grundsätzlich gilt: Wenn du Konkurrenten findest, die ähnliche Produkte und Dienstleistungen anbieten, ist das ein gutes Zeichen dafür, dass Geld in dieser Nische steckt. Lass dich nicht von hoher Konkurrenz abschrecken, versuche stattdessen etwas besseres als die vorhandenen Produkte anzubieten. 

Eine profitable Geschäftsidee entwickeln

Bei der Marktrecherche für mein Fotografie-Buch fand ich heraus, dass die Leute immer wieder die gleiche Frage in leicht abgewandelter Form stellten: Wann ist die “Goldene Stunde”?, Wie fotografiere ich bei Nacht? Wie vermeide ich Unterbelichtung?, und so weiter und so fort.

Ich packte all diese Fragen in eine Tabelle und schrieb die jeweils passende Lösung dahinter. Dabei stellte sich heraus, dass es für alle Probleme die gleiche Lösung gab. Wer weiß, wie man Blende, Belichtung und ISO richtig einstellt, kann bei jedem Licht und bei jedem Wetter fotografieren. Ich konnte alle gestellten Fragen mit nur einer einzigen Lösung erschlagen!

Diesen Nutzwert verwendete ich als Titel für mein Produkt, in diesem Fall ein E-Book. Ich gab den Leuten einfach wonach sie suchten.

Wenn du deine Geschäftsidee entwickelst, solltest du dir drei Fragen (und eventuell eine vierte, optionale Frage) stellen:

  • Welche Fähigkeiten, welches Fachwissen hast du?
  • Welches Produkt/Welche Dienstleistung kannst du mit deinem Fachwissen anbieten?
  • Was will der Markt? Wofür sind die Leute bereit zu zahlen?

Die vierte Frage kommt hinzu, wenn du so ein Reisefreak bist wie ich:

  • Ist die Geschäftsidee reisetauglich? Kann ich die Arbeit unterwegs erledigen?

Spielen wir die Sache beispielhalber mit meinem Fotografiebuch durch:

Welche Fähigkeiten/Fachwissen habe ich? 

Berufserfahrung als professioneller Fotograf

Welches Produkt könnte ich anbieten?

Fotografie-Kurse, Bücher,…

Wofür würden die Leute zahlen?

Fotografie-Kurse und Bücher

Ist die Geschäftsidee reisetauglich?

Ja, ein Buch kann ich über Amazon verkaufen. Unterwegs schreiben kann ich auch.

Bingo!

Das Zielpublikum identifizieren

Hast du die Idee für dein Produkt, musst du herausfinden, wo die potentiellen Kunden sind. Am leichtesten klappt dieser Schritt, wenn du deine Kunden im Hinblick auf  deine eigenen Fähigkeiten oder Interessen suchst.

Der Grund: Jede Zielgruppe hat ganz bestimmte Probleme und Orte, an denen sie sich bevorzugt aufhält. Oft spricht diese Zielgruppe auch einen spezifischen Jargon, den du beherrschen solltest.

Als Anbieter eines Produktes oder einer Dienstleistung musst du dich in die Köpfe der Zielgruppe hineinversetzen. Welche Sorgen und Nöte haben diese Leute? Welche Produkte kaufen sie bevorzugt und warum? Je besser du deine Zielgruppe verstehst, desto leichter wird es sie anzusprechen.

Weil du ein ortsunabhängiges Online-Business aufbauen willst, solltest du dich auf allen Plattformen anmelden, die deine Zielgruppe nutzt und dort mit ihr ins Gespräch kommen.

Das beantwortet alle Fragen zu Facebook, Instagram und allen anderen Plattformen. Wenn sich deine Zielgruppe fast nur auf Instagram herumtreibt, kannst du alle anderen Dienste ignorieren, egal wie laut Medien und Internet-Gurus schreien und egal, welche Plattform nach Meinung der selbst ernannten Online-Experten gerade der letzte Schrei ist.

Deine Zielgruppe legt fest, wo du dich (geschäftlich) herumtreiben musst. Was du privat machst, ist natürlich deine Sache.

Hier ist ein Beispiel:

Wenn du als Buchhalter in einem großen Unternehmen arbeitest, weißt du, dass große Firmen so gut wie nie Leute von außerhalb anheuern. Die haben eine eigene Buchhaltungsabteilung, Punkt. 

Du weißt vielleicht aber auch, dass Kleinunternehmer häufig mit der Buchhaltung überfordert sind, weil sie sich um tausend Dinge gleichzeitig kümmern müssen. Sie sind Opfer der Selbst-und-Ständig-Falle

Warum nicht diese Leute ein wenig entlasten und ihnen einen günstigen und schnellen Buchhaltungs-Service anbieten? 

Kleinunternehmer kontaktierst du am besten telefonisch oder über Plattformen wie Xing und LinkedIn. Auch Foren für Gründer und Selbstständige können interessant sein.

Wirf einen Blick auf die Konkurrenz

Bevor du besser sein kannst als die Konkurrenz, was dein Ziel sein sollte, musst du erst einmal wissen wie diese Konkurrenz aussieht.

Dabei ist Google eine große Hilfe. Gib dort deine Dienstleistung ein und schau, was die Suchmaschine ausspuckt.

Am wichtigsten sind die Werbeanzeigen ganz oben und ganz unten. Hier sitzen die Leute, die wirklich wissen, wie man im Internet Geld mit deiner Dienstleistung verdient.

Öffne jede der hier angezeigten Seiten in einem neuen Browser-Tab. Sind es weniger als zehn, suchst du in den normalen Suchergebnissen den am weitesten oben stehenden Anbieter. Wähle an dieser Stelle wirklich Unternehmer aus, die die Dienstleistung anbieten! Du brauchst keine Blogger, keine YouTube-Videos und auch keine Wikipedia-Einträge zum Thema.

Hast du die zehn erfolgreichsten Konkurrenten gefunden, schaust du dir ihre Seiten ganz genau an. 

  • Wie sprechen sie über die Dienstleistung oder das Produkt? 
  • Welche Art von Erfahrung können sie vorweisen (Das lässt sich auch gut mit LinkedIn herausfinden)?
  • Wieviel verlangen sie für das Produkt/die Dienstleistung?
  • Welche Farbe haben die Buttons auf ihrer Seite? Wie sieht das Layout der Seite generell aus?

Als nächstes rufst du Similarweb auf und gibst dort die Webadresse einer Konkurrenz-Seite ein. Das Tool verrät dir, woher die Seite ihren Webtraffic bekommt, ob und wo der Konkurrent Werbung schaltet, welches Alter seine Zielgruppe hat und noch einiges mehr. Ein besseres Spionagetool gibt es nicht.

Das machst du mit allen zehn gefundenen Seiten. Die Ergebnisse hältst du in einer Tabelle fest.

Klingt nach viel Arbeit, dauert mit etwas Übung aber höchstenfalls zehn Minuten.

Einen perfekten Domainnamen finden

Jetzt hast du ein Produkt oder eine Dienstleistung, eine festgelegte Zielgruppe und weißt auch, welche Preise du verlangen kannst und wie deine Webseite ungefähr aussehen sollte, damit das Online-Business erfolgreich wird.

Es wird Zeit, sich einen Namen im Internet zu reservieren und ihn zu einer erfolgreichen Marke zu machen.

Entscheide dich zuerst, ob du nur eine deutsche oder eine internationale Kundschaft ansprechen willst. Dementsprechend wird deine Domain entweder die Endung .de oder .com haben. 

Die nächste Entscheidung, die du treffen musst, ist ob du deinen eigenen Namen oder den Namen des Produktes verwenden willst.

Ich verwende für deutsche Projekte den eigenen Namen, weil das sofort Vertrauen schafft. Abgesehen davon rankte ich damit bei Google innerhalb weniger Stunden auf Platz 1. Es gibt nicht viele Markus Hermannsdorfer, die mit mir konkurrieren.

Bei englischen Projekten würde ich diesen Namen nie benutzen. Ich weiß, dass er für Ausländer wahnsinnig schwer auszusprechen und schwer zu merken ist. Hier ist es für mich besser einen griffigen, einprägsamen Produktnamen zu verwenden. 

Hast du einen Namen, der auch für Engländer, Inder und Australier leicht aussprechbar ist, rate ich dir ihn in allen Projekten zu verwenden. Das ermöglicht schnelleres Ranking und schnellere Markenbildung. Außerdem kannst du Projekte ohne Verluste einstampfen, wenn sie nicht funktionieren.

Eine super-simple Webseite bauen

Neben der Domain brauchst du zusätzlich einen Webhoster, der dir Speicherplatz und ein Tool zum Erstellen der Webseite zur Verfügung stellt. Die Auswahl ist hier riesengroß, ich empfehle dir an dieser Stelle nur Produkte, die ich selbst nutze.

Mein Blog ist bei World4You gehostet, dort habe ich auch meine Domain gekauft. Ich hatte bis jetzt nie Probleme mit denen.

Für englischsprachige Projekte nutze ich den amerikanischen Dienst Bluehost. Er bietet in etwa das Gleiche wie World4You, allerdings nur in englisch. Auch bei Bluehost kaufe ich in der Regel die Domain gleich mit, weil die häufig günstigere Preise anbieten können als die Konkurrenz.

Reine E-Commerce-Angebote starte ich bei Shopify. Es ist nirgendwo einfacher einen Online-Shop aufzubauen und mit Produkten zu bestücken. Ähnlich wie bei WordPress gibt es Plugins, mit denen du deinen Shop individuell gestalten und mit zusätzlichen Funktionen ausstatten kannst. Shopify ist nicht billig, aber mir sind Qualität und die Möglichkeit schneller und besser zu starten als andere das Geld wert.

Hin und wieder brauche ich nur eine ganz simple Seite, die als Landingpage bezeichnet wird. Dafür nutze ich Landingpage-Cloud oder Convert-Kit. Solche Dienste verkaufen häufig keine Domains, ich besorge sie mir stattdessen auf Namecheap und verknüpfe sie mit nur einem Klick mit meiner Webseite.

Möchtest du gar kein Geld ausgeben, kommt auch WordPress.com in Frage. Dort bekommst du kostenlos eine Webseite mit der Endung .wordpress. Allerdings ist der Funktionsumfang stark eingeschränkt, weshalb du diese Möglichkeit nur für Webseiten ohne jeden Schnickschnack in Betracht ziehen solltest.

Wie du siehst, hängt die richtige Wahl stark von deinem Vorhaben und der Leistung, die du anbietest, ab.

Mir ist immer wichtig, dass ich schnellstmöglich in die Puschen kommen kann. Ich will keine Zeit mit technischen Konfigurationen verschwenden und sofort eine hübsche Webseite sehen.

Bei World4You und Bluehost kann ich mit einem einzigen Klick WordPress installieren. Auf Shopify sehe ich sofort einen fertigen Online-Shop, den ich nur noch mit Produkten, Texten und Bildern bestücken muss. In Landingpage-Cloud und Convert-Kit kann ich auf fertige Vorlagen zugreifen und ziehe gewünschte Elemente einfach an die passende Stelle. Das Aufbauen einer Webseite dauert nirgendwo länger als dreißig Minuten.

Für den Anfang baust du in WordPress nur drei Seiten. Die Hauptseite zeigt, was du verkaufst und wieviel du dafür verlangst. Auf einer weiteren Seite stellst du dich selbst vor und schreibst hin, warum genau du der richtige Anbieter bist. Außerdem brauchst du eine Seite, über die Kunden mit dir Kontakt aufnehmen können. Das genügt.

Bringt dir dieser simple Webauftritt tatsächlich Kunden und Verkäufe, kannst du weitere Seiten, beispielsweise die Landingpage für ein bestimmtes Produkt, hinzufügen.

Damit ist dein ortsunabhängiges Online-Business fertig. Alles, was du jetzt noch tun musst, ist die Zielgruppe auf dein Angebot aufmerksam zu machen.

Die Werbetrommel für das Online-Business rühren

Ohne Webtraffic ist deine frisch gebaute Webseite nichts wert. Du musst dafür sorgen, dass sie gefunden wird.

Hast du ein Instagram-Profil und treibt sich deine Zielgruppe hauptsächlich dort herum, fügst du dort die Adresse deiner Webseite hinzu. Gleiches gilt für alle anderen Social Media Plattformen.

Es macht oft Sinn, dort einen neuen Account für das Geschäft einzurichten, damit deine privaten Freunde nicht ständig Werbung für deine Produkte sehen.

Prinzipiell geht es darum, die Zielgruppe kostenlos von den sozialen Medien auf deine Webseite zu locken. Das Schwierige dabei ist, nicht wie ein Verkäufer zu klingen. Mach es mit Humor, poste lustige Hintergrundgeschichten und nimm dich selbst nicht zu ernst. Denke immer daran, dass Menschen nicht an Produkten interessiert sind. Sie interessieren sich für andere Menschen und suchen nach einer Lösung für ihre Probleme.

Hast du die ersten Verkäufe im Sack, kannst du dir auch bezahlte Werbung leisten. Wo du sie machst, hängt wieder einmal von deiner Zielgruppe ab. 

Ich verkaufe beispielsweise Reisen über Facebook, würde dort aber niemals Produkte für Fachleute aus der Touristik anbieten. Warum? Weil die Touristiker eigene Netzwerke haben und sich nicht geschäftlich auf Facebook herumtreiben.

Wenn du gar nicht weißt, wo du am sinnvollsten Werbung schalten kannst, benutze Similarweb und schaue dir an, wie es die Konkurrenz macht. Ich finde damit häufig Werbekanäle, auf die ich selbst nie gekommen wäre.

Verkaufe Sinnvolles und rede darüber

Wenn du eine wirklich gute Sache verkaufst, warum nicht jedem davon erzählen, der dir über den Weg läuft? Wichtig dabei ist, dass du selbst von deinem Produkt oder der Dienstleistung überzeugt bist und dass du nicht klingst wie ein schmieriger Verkäufer.

Du kannst Freunde und Verwandte unverbindlich fragen, ob sie jemanden kennen, der gerade so etwas wie deine Dienstleistung sucht. Gib ihnen einfach die Adresse deiner Webseite und bitte sie, diese mit ihren Bekannten zu teilen.

Genauso kannst du zufriedene Kunden bitten, dich weiterzuempfehlen. Mundpropaganda ist die effektivste und günstigste Werbeform von allen.

Damit anzufangen, fällt den meisten Menschen schwer. Sobald du aber merkst, wie dein Geschäft wächst und immer mehr Kunden von selbst auf dich zukommen, wirst du froh sein den ersten Schritt gemacht zu haben.

Keine Angst vor Kaltakquise

Speziell bei Dienstleistungen wirst du über kurz oder lang auch fremde Personen ansprechen müssen.

Was du nicht machen darfst, ist massenweise Spam-Mails versenden oder jeden am Telefon belästigen, der nicht bei drei auf den Bäumen ist.

Ich erstelle in der Regel zuerst eine Liste mit Namen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen von potentiellen Kunden. Bei Firmen versuche ich einen Entscheidungsträger zu finden, der direkt mit dem Problem, das ich löse zu tun hat.

Möchtest du beispielsweise einer Firma Social Media Marketing als Dienstleistung anbieten, brauchst du den Mann, der für das Marketing verantwortlich ist.

Finden kannst du ihn über Xing oder LinkedIn, oft genügt bereits eine Suche auf Google oder das Besuchen der Firmen-Webseite. Für Härtefälle kannst du das Tool hunter.io einsetzen. Es findet so gut wie jede E-Mail-Adresse heraus.

Ein Telefonanruf ist grundsätzlich besser als eine Mail, du kannst aber eine kurze, formelle E-Mail abschicken, bevor du anrufst. Stelle dich und deine Dienstleistung kurz vor und bitte um einen Gesprächstermin.

Wird die E-Mail nicht beantwortet, rufst du einen Tag später in der Firma an und fragst ganz unverbindlich, ob die Mail angekommen ist. Antwortet der Angerufene mit “Ja”, fragst du, immer noch ganz unverbindlich, ob du deine Dienstleistung genauer vorstellen darfst. Zeigt dein “Opfer” gar kein Interesse, legst du auf und probierst es beim Nächsten.

Hat der Angerufene deine Mail nicht gelesen, erklärst du kurz und knapp, worum es geht. Notfalls liest du einfach den Inhalt der Mail vor. Ist der potentielle Kunde interessiert, wird er genauer nachfragen. Der Fisch zappelt am Haken.

Bist Du bereit?

Jetzt kennst du die 9 wichtigen Schritte für ein Online-Business, das deine Reiseträume finanziert. Alles, was du noch tun musst, ist in die Puschen zu kommen und deine PS auf die Straße zu bringen.

Der Aufbau eines profitablen Online-Business ist einfacher, als die meisten Leute glauben. Der schwierigste Schritt von allen ist zu verstehen, was der Markt wirklich braucht und will.

Hast du diese Aufgabe gemeistert, kannst du einfach erprobten und bewährten Schritten folgen und den technischen Fortschritt nutzen, indem du Tools und Dienste einsetzt, die dir einen Großteil der Arbeit abnehmen.

Versuche niemals das Rad neu zu erfinden. Finde heraus, was bei anderen funktioniert, kopiere die erfolgreichsten Methoden und füge etwas Individuelles hinzu.

Bist du bereit für das Abenteuer deines Lebens? Deine Traumreise wartet auf dich.

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