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Wie dir ein guter Mentor bei der Reisefinanzierung helfen kann

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Vor genau 23 Tagen habe ich damit angefangen mit Hilfe eines Mentors einen neuen Instagram-Kanal aufzubauen. Ziel der Aktion ist es 1.000 Euro monatlich damit zu verdienen. Geld, das ich gut für die Finanzierung meiner Reisen brauchen kann. 

Wie immer teile ich meine Erfahrungen mit euch und erkläre außerdem, wie ein guter Mentor bei der Reisefinanzierung helfen kann.

Am Anfang steht das Ziel

Die Idee kam mir, nachdem ich diesen Beitrag über einen erfolgreichen Instagramer schrieb. Er erklärte mir im Rahmen der Recherche, wie man vorgehen muss, wenn man mit Hilfe von Instagram Geld verdienen will.

Niklas, der durch das Interview zu meinem Mentor wurde, erklärte, dass man sich zuerst ein konkretes Ziel setzen soll. In seinem Einsteiger-Kurs setzen sich die Teilnehmer das Ziel, innerhalb von 6 Monaten 1.000 Euro pro Monat auf Instagram zu verdienen. Das ist sehr konkret und klar definiert.

So einfach und effektiv wie möglich arbeiten

Beim Einrichten und Aufbauen des Kanals empfiehlt mein Mentor das Rad nicht neu zu erfinden. Weil ich es wie er machen will, entscheide ich mich für die Nische Geld verdienen und orientiere mich beim Einrichten des Accounts einfach an denen, die in der Nische bereits erfolgreich sind. 

Um von Anfang an seriös zu wirken, wähle ich als Geschäftspartner einen Anbieter von Vermögensstrategien, der in allen relevanten Medien, von Stiftung Warentest bis zur Finanzzeitschrift Capital, nur hervorragende Bewertungen und Bestnoten erhalten hat. 

Der Grund dafür ist simpel. Wenn die Seriosität des Partners auf mich abstrahlt, wirke ich ebenfalls seriös. Kauft jemand sein Produkt über meinen Werbelink, erhalte ich eine Provision. Ich muss nur über Instagram Leute auf die Webseite des Geschäftspartners schicken. Den Verkauf, die Auslieferung und Rechnungsstellung übernimmt er.

Weil der Geschäftspartner solvente Kunden ansprechen möchte, brauche ich für meinen Instagram-Account ein Design, das diese Schicht anspricht. Es muss edel aussehen, darf keine billigen Verkaufstricks enthalten und muss sich außerdem von anderen Accounts zum Thema Geld verdienen unterscheiden, die es auf Instagram zu tausenden gibt.

Im Prinzip bestehen die Instagram-Beiträge nur aus einem Bild, einem Motivationsspruch und einem schlauen Text. Um das Ganze edel aussehen zu lassen, lege ich einen Farbfilter über die Bilder, der ihnen ein königsblaues Aussehen verleiht.

Wie der Instagram-Algorithmus tickt

Mit Photoshop und einem Tool für die Produktion von Instagram-Storys kann ich meine Inhalte schnell und effizient produzieren. Alles in allem dauert das nicht länger als eine Viertelstunde.

Nachdem ich soweit war, erklärte mir mein Mentor mit einem bildhaften Vergleich den Algorithmus von Instagram, der dafür sorgt, dass deine Beiträge gesehen oder nicht gesehen werden. Ich finde das Bild so klasse, dass ich es möglichst original an euch weitergeben will:

“Stell dir vor, es ist drei Uhr nachts und du bist in einer gefährlichen Gegend unterwegs, zum Beispiel auf der Reeperbahn in Hamburg. Du willst mit einem Taxi nach Hause fahren, aber die Taxifahrer sind extrem misstrauisch. Sie wissen nicht, ob du ein übler Typ bist und versuchen erst einmal dich einzuschätzen, bevor sie dich einsteigen lassen.

Der Taxifahrer ist der Instagram-Algorithmus. Er versucht einzuschätzen, wer du bist. Kommt er zu der Überzeugung, dass du harmlos und in Ordnung bist, nimmt er dich mit und bringt dich ans Ziel. Siehst du verdächtig aus, fährt er ohne dich weiter. Versuchst du ihn auszutricksen, knallt er dir die Tür vor der Nase zu oder wirft dich raus.”

Mit diesem Bild habe ich es tatsächlich verstanden. Ein User, der heute Reisebilder und morgen welche von seiner Oma beim Kaffee trinken veröffentlicht, kann vom Algorithmus nicht eingeordnet werden. Instagram weiß nicht, wer du bist. 

Das Ziel von Instagram ist, dich so lange wie möglich auf dieser Plattform zu halten. Veröffentlichst du nur Bilder zum Thema Geld verdienen, zeigt der Algorithmus diese Bilder anderen Leuten, die sich für dieses Thema interessieren. Du darfst ins Taxi einsteigen, der Algorithmus nimmt dich mit.

Die wundersame Welt der Instagram-Verkäufer

Weil ich, dank meinem Mentor, von Anfang an alles richtig gemacht und typische Anfängerfehler vermieden habe, nahm mich das Algorithmus-Taxi nach ein paar Tagen mit.

Die Explore-Page zeigte mir nur noch Inhalte, die meinen ähnlich waren. Daran merkst du, dass dich der Algorithmus richtig einsortiert hat. Außerdem bekam ich ein paar Dutzend Direktnachrichten von Leuten, die mehr oder weniger das Gleiche versuchen wie ich.

Diese Leute arbeiten immer nach dem gleichen Schema. Zuerst schicken sie dir einen kurzen Text, so etwas wie “Hey! Dein Account ist toll!”. Antwortest du darauf, kommt als nächstes eine Sprachnachricht, in der sich sich kurz vorstellen. Hältst du die Unterhaltung aufrecht, versuchen sie dich im nächsten Schritt zu WhatsApp oder sonstwohin zu locken, wo sie dir dann irgendwelche Kurse verkaufen wollen.

Auch bei dieser Sache denke ich an ein Auto. Dieses Mal sitzt du aber selbst am Steuer. Du willst von A nach B kommen. Punkt A ist “Ich habe keinen einzigen Follower und verdiene keinen müden Cent”, Punkt B ist “Ich bin der totale Instagram-Crack, wohne in einer 20-Zimmer-Villa auf den Bahamas und verdiene mehr Geld als Warren Buffett”. 

Du versuchst also von A nach B zu kommen, aber die Straße ist voller Schlaglöcher und andere Fahrer versuchen dich vom Weg abzudrängen. Es kann auch passieren, dass du irgendwo falsch abbiegst und plötzlich nicht mehr weißt, wo du bist.

Wie dir ein guter Mentor helfen kann

Genau an dieser Stelle hilft mir Niklas am allermeisten. Er warnt mich rechtzeitig vor den Schlaglöchern, die in diesem Vergleich nichts anderes als typische Anfängerfehler sind. Außerdem bewahrt er mich vor dem so genannten “Shiny Object Syndrom”. Die anderen Verkäufer versuchen mich von der Straße zu drängen oder umzuleiten. Mit blumigen Worten erklären sie, warum ihr Online-Kurs der Beste und das einzig Wahre ist.

Hätte ich nicht bereits einen guten Lehrer, wäre ich ein gefundenes Fressen für diese Leute. Ich würde einen von ihnen als Mentor wählen und ihre Methoden ausprobieren. Und natürlich würde der Auserwählte Geld verdienen. Mentoren arbeiten nicht umsonst.

Weil ich schon einen guten Mentor habe und selbst sehe, dass seine Methoden und Tipps funktionieren, brauche ich keinen anderen und kann die Angebote der zahlreichen Verkäufer einfach ignorieren. Ihre Marketing-Tricks und Verkaufsstrategien prallen an mir ab wie Wasser an der Ente.

Somit schützt mich der Mentor davor von der Straße abgedrängt oder umgeleitet zu werden. Ich fahre einfach weiter Richtung Ziel.

Das ist der Grund, warum Leute, die einen guten Mentor haben, erfolgreicher sind. Sie lassen sich nicht irritieren, verzetteln sich nicht in unnötigen Details und lernen zielstrebig zu arbeiten. Und natürlich kommen sie schneller ans Ziel.

Fortsetzung folgt… 

Ich bin im Moment noch meilenweit vom Ziel entfernt. Mein bescheidenes Instagram-Projekt hat innerhalb von 23 Tagen 84 Follower gesammelt, fast an jedem Tag kommen einer oder zwei dazu.

Einer der Verkäufer meinte, das ist ein viel zu langsames Wachstum. Und natürlich hat er eine supertolle Geheimstrategie, die mir jede Minute ein paar tausend Follower auf den Account pusten soll.

Was der Mann nicht weiß, ist dass mein Account mit einer konkreten Strategie aufgebaut wird und jeder meiner Schachzüge geplant und durchdacht ist. Ich weiß, dass ich die nächste Stufe meiner Rakete erst dann zünden kann, wenn ich mindestens 50 Beiträge auf Instagram veröffentlicht habe. Im Moment stehe ich bei 46. Ich weiß auch, dass zumindest die kleineren Verkäufer an meinem Auspuff schnuppern werden, nachdem Stufe 2 gezündet wurde.

Ich weiß außerdem, dass ich noch nicht einmal ein Drittel der Methoden implementiert habe, die mein Mentor lehrt. 

Wie die Geschichte weitergeht, erfahrt ihr auf diesem Blog, sobald sich wieder etwas Neues und Wichtiges bei dem Instagram-Projekt getan hat.

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