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Die 10 besten Gründe, warum du dir keinen Job suchen solltest

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Sobald wir die Schule verlassen, gehen wir davon aus, dass es Zeit wird sich einen Job zu suchen. Das war schon immer so. Aber ist das wirklich eine gute Idee?

Vor allem, wenn du ferne Länder entdecken und monatelang durch die Welt reisen willst, solltest du die Suche nach einem Arbeitsplatz meiden wie der Teufel das Weihwasser. Es gibt weitaus bessere Möglichkeiten, sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

Hier sind die 10 besten Gründe, warum du dir keinen Job suchen solltest.

1. Du wirst nur bezahlt, wenn du arbeitest

Einen Job anzunehmen und seine Zeit gegen Geld einzutauschen, mag wie eine gute Idee erscheinen. Aber es ist dumm! Es ist die schlechteste Art und Weise, wie man Einkommen erzielen kann.

Warum? Weil du nur bezahlt wirst, wenn du arbeitest! Es ist weder vernünftig noch intelligent, nur dann Einkommen zu erzielen, wenn man arbeitet. Als Reisefreak gerätst du damit in eine Falle. Während du ferne Länder erkundest, kannst du nicht arbeiten und verdienst demzufolge kein Geld. 

Wäre es nicht sinnvoller auch dann Golf zu verdienen, wenn du nicht arbeitest? Denkst du nicht, dass dein Leben einfacher wäre, wenn du auch bezahlt wirst, während du ferne Länder entdeckst, schläfst oder mit deinen Kindern spielst? Warum nicht rund um die Uhr bezahlt werden? 

Außer deinen Chef interessiert niemanden, wie viele Stunden du am Arbeitsplatz verbringst. Mir ist es egal, ob du vier oder vierzig Stunden pro Woche im Büro sitzt. Umgekehrt läuft es genau so. Dir kann es egal sein, ob ich drei oder sechs Stunden an meinem Produkt gearbeitet habe. Waren es sechs Stunden, wirst du mir keinen einzigen Cent mehr bezahlen, denn du bist ausschließlich am Wert des Produktes interessiert.

Als Leser oder Kunde interessiert dich nur der Wert, den ich liefere. Hat das, was ich schreibe eine Bedeutung, einen Wert für dich, wirst du es mit Freunden teilen oder sogar ein Produkt von mir kaufen. Wenn du mich bezahlst, dann nur für den Wert, den ich dir liefere. Meine Arbeitszeit ist völlig irrelevant.

Du musst dich nicht schlecht fühlen, wenn du erst jetzt erkennst, dass du dein Leben lang verarscht worden bist. Das geht jedem so, mich eingeschlossen. Bis 2013 habe ich mein Geld auf die dumme Weise verdient, indem ich meine kostbare Lebenszeit für Geld an einen Arbeitgeber verkauft habe.

Kluge Menschen bauen Systeme, die rund um die Uhr Einkommen erwirtschaften. Das kann ein Blog oder YouTube-Kanal sein, eine Beteiligung als Investor an einem Unternehmen oder der Aufbau von Lizenzeinnahmen als Künstler. Der Schlüssel liegt darin, die Zeit vom Wert abzukoppeln.

Systeme haben mehrere Vorteile. Du musst das System nur einmal aufbauen und zum Laufen bringen. Sobald es anfängt Geld zu produzieren, musst du dich, abgesehen von ein paar Wartungsarbeiten zwischendurch, nicht mehr darum kümmern. Du gewinnst Zeit.

Hast du ein erfolgreiches System gebaut, kannst du diese Zeit in die Steigerung des Einkommens investieren, indem du es verfeinerst, duplizierst oder ein neues System baust. Es gibt keine Grenzen. Und natürlich kannst du auch Zeit für Reisen, für deine Familie oder für ein Ehrenamt verwenden. Das solltest du sogar. 

Dieser Blog ist ein Beispiel für ein solches System. Ich veröffentliche Artikel mit hohem Nutzwert und schreibe jeden dieser Artikel nur ein einziges Mal. Ich investiere nur einmal Arbeitszeit, aber die Leser können Jahr für Jahr Wert daraus ziehen. Hin und wieder empfehle ich Produkte wie dieses hier, von denen ich glaube, dass sie meinen Lesern einen großen Wert liefern. Kauft jemand das Produkt über einen Werbelink oder einen Klick auf ein Werbebanner, generiert mir das System Einnahmen. Die werden von anderen Systemen, die ich nicht selbst bauen musste, gesammelt und auf mein Bankkonto überwiesen.

Natürlich ist das kein regelmäßiges und passives Einkommen. Ich muss immer wieder neue Artikel schreiben, um den Blog am Leben zu erhalten und kann nicht beeinflussen, wer wann auf die Werbung klickt und das Produkt kauft. Abgesehen davon benötigt ein solches System seine Anlaufzeit. Das Geld verdienen setzt erst ein, wenn es eine gewisse Flughöhe erreicht hat.

Es gibt andere Systeme, die deutlich schneller Geld erwirtschaften. Die kosten aber mehr Geld. Dieses hier kostet mich 12,99 Euro im Jahr. Alles darüber hinaus ist Profit.

Das Schöne an Systemen ist, dass du in den meisten Fällen das Rad nicht neu erfinden musst. Niemand weiß von Geburt an, wie man ein Unternehmen gründet, einen Blog aufsetzt oder Kapitaleinkünfte aus Aktien erzielt. Aber das Internet und die örtlichen Bibliotheken sind voll mit Beschreibungen von funktionsfähigen Systemen, die von anderen entworfen, auf Fehler getestet und debuggt wurden. Wer über Startkapital verfügt, kann sich einfach ein fertiges System kaufen.

Selbst wenn das System zu Beginn nur ein paar Euro abwirft, bist du auf dem richtigen Weg. Du bist drauf und dran, dich für immer aus der Lohnsklaverei zu befreien.

Wäre es nicht toll, genau jetzt nach Thailand zu fliegen oder mit der Familie essen zu gehen, ohne sich finanzielle Sorgen zu machen, weil du weißt, dass dein System genug Einkommen generiert? Warum kostbare Lebenszeit für das Schreiben von Bewerbungen opfern, wenn du sie in den Aufbau eines profitablen Systems stecken kannst?

2. Du sammelst nur begrenzte Erfahrung

Du denkst, es ist wichtig einen Job zu bekommen, um Erfahrungen zu sammeln? Am Anfang lernst du tatsächlich eine Menge, aber bereits nach wenigen Wochen stagniert das Wissen. Du lernst nichts neues hinzu.

Dein Chef vermittelt dir nur das Wissen, das du brauchst, um deinen Job auszuführen. Ist dieser Wissenstransfer beendet, machst du einfach deinen Job. Immer wieder das Gleiche, tagein, tagaus. Du sammelst nur Erfahrung in deinem Job und das hindert dich daran andere Erfahrungen zu sammeln, die deutlich wertvoller sind.

Stell dir jetzt einmal vor, du hast 10 Jahre Erfahrung in deinem Job gesammelt und kannst ihn dadurch sogar blind im Schlaf ausführen. In diesen 10 Jahren wurden Technologien immer weiter entwickelt, auch solche, die deinen Job überflüssig machen. Dann kriegst du die Kündigung. Was ist deine Erfahrung jetzt wert? Einen Dreck!

Denk mal darüber nach, welche Art von Erfahrung wertvoller ist. Welche Erfahrung würdest du lieber sammeln?

  • Das Wissen, um einen bestimmten Job erstklassig ausführen zu können. Einen Job, den du nur durch das Tauschen von Zeit gegen Geld monetarisieren kannst. Eine Arbeit, bei der nicht deine Fähigkeit, sondern der Chef festlegt, wieviel Geld du verdienst. Einen Job, der jederzeit gekündigt werden kann, wenn sich die Wirtschaft oder Technologien ändern oder wenn dem Chef deine Frisur nicht mehr gefällt.
  • Das Wissen, wie du dank eines Systems, das Einkommen generiert für den Rest deines Lebens zeitliche, örtliche und finanzielle Freiheit genießen kannst, ohne jemals wieder einen Job zu brauchen. Das Wissen, wie du ein solches System duplizieren kannst und somit mehrere Einkommensquellen erhältst. Versiegt eine dieser Quellen, gerätst du nicht sofort in finanzielle Not, weil die anderen weiter sprudeln.

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich würde lieber die zweite Art von Erfahrung sammeln. Das scheint in der realen Welt nützlicher zu sein, findest du nicht auch?

3. Du bringst dich selbst ins Gefängnis

Niemand geht freiwillig ins Gefängnis, außer er nimmt einen Job an. Der Arbeitsvertrag ist das Einweisungspapier. Du unterschreibst, dass du dich ab sofort den Hausregeln am Arbeitsplatz unterwirfst. Du verpflichtest dich, den Befehlen des Chefs und des Abteilungsleiters zu gehorchen. Bist du krank, hast du das gefälligst mit einem ärztlichen Attest nachzuweisen. Brauchst du Urlaub, musst du einen Urlaubsantrag ausfüllen.

Hältst du dich nicht an die Regeln, wirst du bestraft. Durch eine Abmahnung, durch Versetzung in eine andere Abteilung, durch Mobbing oder durch Lohnkürzung.

Nur eines ist witzig. Die Höchststrafe in diesem Knast ist deine Entlassung! 

Warum haben die Menschen ausgerechnet davor Angst? Würde ein echter Häftling nicht vor Freude schreien und tanzen, wenn ihm der Wärter “zur Strafe” den Weg in die Freiheit in die Hand drückt?

Du wurdest einer intensiven Gehirnwäsche unterzogen. Man hat dich Glauben gemacht, dass eine Kündigung das Schlimmste ist, was dir passieren kann. Dass dein Leben davon abhängt einen Job zu haben.

Im ersten Moment ist die Kündigung tatsächlich schlimm. Du stehst von einem Moment auf den anderen ohne Einkommensquelle da, weil du nur eine einzige hattest. Versiegt dieser Brunnen, kannst du deine Miete nicht mehr zahlen und wirst obdachlos. Du und deine Kinder können kein Essen mehr kaufen, ihr werdet elendig verhungern.

Was machst du nun? Die meisten Menschen schauen sich sofort nach einem neuen Job um. Sie wollen unbedingt wieder zurück ins Gefängnis. Der Knast fühlte sich nicht toll an, aber wenigstens musste man dort nicht nachdenken und sich keine Sorgen machen.

Das ist der direkte Weg in die Hölle. Weil du die finanzielle Not so schnell wie möglich beenden willst, nimmst du auch einen schlechter bezahlten Job an. Wahrscheinlich ist der neue Job auch noch befristet. Du bist zurück im Knast, musst deine Strafe aber jetzt unter deutlich schlechteren Bedingungen absitzen.

Hast du noch einen Funken freien Willen in dir? Oder bist du bereits so abgestumpft, dass du jede Form der Inhaftierung, Demütigung und Bestrafung akzeptierst?

4. Du zahlst die höchsten Steuern

Kein Einkommen wird höher besteuert, als das eines Arbeitnehmers. Anfang des Jahres erscheint immer ein Artikel in den Medien mit der Überschrift “Die erste Hälfte des Jahres arbeiten Sie für das Finanzamt”.

Und genau so ist es. Etwa die Hälfte deines Gehalts wird versteuert. Das ist vielen Arbeitnehmern nicht bewusst, denn das Steuersystem ist so konzipiert, dass es verschleiert, wie viel du tatsächlich zahlst. Ein Teil der Steuer wird direkt von deinem Lohn abgezogen, die andere Hälfte bezahlt der Arbeitgeber.

Du kannst darauf wetten, dass der Arbeitgeber alle diese Steuern als Teil deines Gehalts betrachtet. Ebenso wie alle anderen Vergütungen, die du bekommst. Auch die Miete und die Heizkosten für die Räume, in denen du arbeitest, werden berücksichtigt.

Das bedeutet, dass du für deinen Chef einen deutlich höheren Wert generieren musst, um aus seiner Sicht rentabel zu sein. Noch schlimmer wird es, wenn weitere Eigentümer und Aktionäre an der Firma beteiligt sind. Auch diese Münder wollen gefüttert werden.

Du erhältst nur einen Bruchteil des realen Wertes, den du generierst. Dein Gehalt ist, aus Unternehmersicht, mindestens dreimal so hoch! Aber du bekommst nur einen Bruchteil davon. Der Löwenanteil fließt direkt in die Taschen anderer Leute.

Es ist nicht schwer zu verstehen, warum Arbeitnehmer im Verhältnis zu ihrem Einkommen die höchsten Steuern zahlen. Zu viele Parteien wollen sich an den Werten, die du generierst bereichern.

5. Du gehst ein viel zu hohes Risiko ein

Die meisten Arbeitnehmer glauben, dass die Suche nach einem Arbeitsplatz der sicherste Weg ist, sich selbst zu versorgen.

Das glauben sie auch, wenn sie in den Nachrichten hören, dass Opel wieder 20.000 Leute entlassen hat und dass die Digitalisierung immer mehr Arbeitsplätze vernichtet. Oder dass zahlreiche Arbeitsplätze nach China ausgelagert wurden. Und dass der durch die Corona-Pandemie verursachte Lockdown möglicherweise Millionen Arbeitsplätze kosten wird. 

Soziale Konditionierung und Gehirnwäsche ist wirklich eine erstaunliche Sache. Sie kann Menschen dazu bringen das glatte Gegenteil der Wahrheit zu glauben, obwohl sie die Wahrheit täglich mit ihren eigenen Augen sehen.

Klingt das für dich nach Sicherheit, wenn ein einzelner, wildfremder Mann mit nur drei Wörtern (Sie sind gefeuert) dein gesamtes Einkommen brach legen kann? Hältst du es für sicher, dich auf eine einzige Einkommensquelle zu verlassen? Glaubst du wirklich, du kannst bis zur Rente in einer Firma arbeiten, die dem ständigen technologischen Wandel ausgesetzt ist und innerhalb weniger Stunden an einen Investor verkauft werden kann?

Die Vorstellung, dass ein Arbeitsplatz die sicherste Einkommensquelle ist, ist aus heutiger Sicht einfach nur dumm. 

Es gab tatsächlich mal eine Zeit, in der man mit 15 in die Lehre ging und dann bis zur Rente in der Firma blieb. Das war Jahrzehnte vor der Globalisierung und lange vor der Erfindung des Internet.

Als Arbeiter oder Angestellter hast du weder Kontrolle über deine Zeit, noch über dein Geld, noch über dein weiteres Schicksal. Du kontrollierst gar nichts.

Dein Chef legt fest, wieviel du verdienst. Noch bevor du dieses Geld bekommst, schnappt sich das Finanzamt seinen Anteil. Dein Chef legt auch fest, wieviel Freizeit du hast. Wenn die Auftragslage gut ist, nimmt er dir einfach einen Teil deiner Freizeit und verdonnert dich zu Überstunden. Das passt dir nicht? Beschwer dich, dann fliegst du raus!

Treten Veränderungen oder unvorhergesehene Ereignisse ein, zum Beispiel technologischer Wandel oder eine Corona-Pandemie, kann dein Chef sein System (nichts anderes ist die Firma, in der du arbeitest) den Veränderungen anpassen, es verkaufen oder einfach plattmachen. Du als Teil dieses Systems kannst gar nichts, außer von Kurzarbeitergeld leben oder in hohem Bogen raus fliegen.

Na? Glaubst du immer noch, dass dein Job eine sichere Einkommensquelle ist?

Finanzielle Sicherheit entsteht durch Diversifizierung. Schlag dieses Wort ruhig bei Google nach. Es bedeutet, dass du nicht alles auf ein einziges Pferd setzt. Stattdessen streust du das Risiko, indem du dir mehrere Einkommensquellen schaffst. Das geht, indem du lernst wie man profitable Systeme baut.

6. Du bist immer nur ein Untergebener, ein Sklave

Wenn du als Unternehmer auf einen Idioten triffst, kannst du dich einfach umdrehen und in eine andere Richtung gehen.

Triffst du als Arbeitnehmer auf einen Idioten, hast du dich gefälligst umzudrehen und ein “Entschuldigung, Chef” vorzubringen.

Ich weiß, das klingt böse. Aber so ist die Arbeitswelt nunmal. Es wird heutzutage viel über flache Hierarchien geschwafelt, aber auch im supermodernen Start-Up ist der Chef immer noch der Chef. Er ist der Herr über deine Zeit und über deine Finanzen und das verleitet regelrecht dazu sich als Befehlshaber zu fühlen.

In einem traditionellen Betrieb wird dir sofort klar gemacht, an welcher Stelle du als Arbeitnehmer stehst. Besonders krass sieht das in den Assessment-Centern der Banken aus. Der Chef sitzt dort in erhöhter Position hinter einem protzigen Schreibtisch in einem noch protzigeren Sessel. Der Mitarbeiter muss entweder stehen oder sich mit einem einfachen Stuhl begnügen. Damit soll ihm gezeigt werden, dass er sich nicht auf gleicher Augenhöhe mit dem Chef befindet. Dass er für ihn kein gleichwertiger Geschäftspartner ist.

Das englische Wort “Boss” stammt vom niederländischen “baas” ab. Es bedeutet Meister, oder wie die Sklaven früher sagten, “Massa”. Der baas war damals dieser nette Mensch, der auf dich eingepeitscht hat, wenn du die Baumwolle nicht schnell genug gepflückt hast.

In Videospielen ist der Boss das böse Monster, das am Ende eines Levels getötet werden muss.

Auch heute bezeichnen viele Mitarbeiter ihren Chef immer noch als “Sklaventreiber”, natürlich nur wenn er nicht mithört.

Wenn dein Chef also der baas, der Sklaventreiber ist – wozu macht dich das? Wer ist dein Daddy? Wer hat die Hosen an? Jetzt knie dich gefälligst rein!

7. Du musst ständig um Geld betteln

Deine Ansprüche steigen im Lauf deines Lebens. Wenn du denkst wie ich, willst du irgendwann nicht mehr zelten, sondern auch mal im Fünf-Sterne-Resort übernachten. Anders gesagt, du brauchst mehr Geld.

Als Arbeitnehmer gehst du jetzt zum Chef, natürlich nicht ohne vorher um einen Termin gebeten zu haben. Hat er gerade einen guten Tag, bekommst du vielleicht ein paar Euro mehr, nachdem du untertänigst um eine Gehaltserhöhung gebeten hast. 

Na? Fühlt es sich gut an, hin und wieder einen Knochen hingeworfen zu bekommen?

Vielleicht sitzt der Chef dabei noch hinter seinem protzigen Schreibtisch in erhöhter Position. Vergiss nicht, du bist nur ein Mitarbeiter, ein Untergebener. Du bist nicht auf Augenhöhe mit deinem Chef, kein gleichwertiger Geschäftspartner.

Vor allem hast du nicht die Entscheidung darüber, wieviel du verdienst. Du musst den Chef um Erlaubnis fragen, wenn du mehr haben willst.

Sehr krass sind auch spontane Streichungen des Weihnachtsgeldes oder Lohnkürzungen, wenn die Auftragslage schlecht ist. Weil die meisten Arbeitnehmer nicht wissen, wie man sich mehrere Geldquellen erschließt und an die vielen Horrorszenarien des Jobverlustes denken, nehmen sie diese Benachteiligung einfach hin. 

Gleiches gilt, wenn der Chef unbezahlte Überstunden verlangt. Umsonst zu arbeiten wird als kleineres Übel betrachtet, der Jobverlust als das Größere. Man hat schließlich nur eine Einkommensquelle und die darf nicht versiegen.

Darf ich den Spieß mal kurz umdrehen und dich in die Rolle des Chefs versetzen? Dein Chef bekommt sein Geld von den Kunden. Was passiert, wenn der Kunde “Nein” sagt? Der Nächste bitte! Dein Chef sucht sich einen anderen Kunden.

Und was passiert, wenn der Kunde plötzlich nur noch die Hälfte oder gar nicht bezahlen will, was der spontanen Lohnkürzung oder dem Wegfall des Weihnachtsgeldes entspricht? Ganz einfach, die Ware wird wieder eingezogen und er bekommt schlimmstenfalls eine Strafanzeige wegen Diebstahl.

8. Dein Sozialleben wird eingeschränkt

Es gibt einen Ort in der Firma, wo es zumindest irgendwie sozial zugeht. Die allseits beliebte Kaffeetheke! Dort trifft man sich zum Klatsch, natürlich nur solange es der Chef erlaubt.

Dann redet man, zum Beispiel über die Grafikerin, die vor kurzem befördert wurde. Oder darüber, dass die IT-Abteilung demnächst alle Firmencomputer auf das aktuelle Windows updaten wird. Privates kommt nur zur Sprache, wenn es unverfänglich ist und die Karriere nicht gefährdet. Und nicht vergessen, immer schön lächeln!

Du hängst in der Firma immer mit den Leuten zusammen, die in der gleichen Abteilung arbeiten und führst mit ihnen den immer gleichen, nervtötenden Smalltalk. So etwas nennt man soziale Sackgasse.

In vielen Familien geht der hirnlose Quatsch zu Hause weiter. Der Vater kommt erschöpft von der Arbeit nach Hause und erzählt wie sein Arbeitstag war. Seine Frau nickt höflich, obwohl sie nur Bahnhof versteht, weil sie nicht in die Betriebsabläufe der Firma involviert ist. Die Kinder haben sich schon vorher in ihr Zimmer verzogen, noch bevor Papa den Mund aufmacht.

Wäre es nicht besser Frau und Kinder zu fragen, wie es ihnen geht? Auf ihre Sorgen und Nöte einzugehen? Oder einfach mal zusammen auszugehen?

Wäre es nicht besser selbst zu entscheiden mit welchen Menschen du täglich acht Stunden oder mehr verbringst? 

Wäre es nicht besser tiefgehende Freundschaften aufzubauen, statt dämlichen Smalltalk mit Leuten zu führen, die jederzeit ausgetauscht oder versetzt werden können?

Was genau verlierst du, wenn der Chef einen deiner Kollegen feuert oder in eine andere Abteilung versetzt? Einen Kollegen, nichts weiter. Er war nie dein Freund.

Wenn du selbst ein System aufbaust, das dein Einkommen generiert, bestimmst du selbst mit wem du deine Zeit verbringst. Im Idealfall triffst du andere Leute, die ebenfalls an solchen Systemen basteln oder schon welche besitzen. Mit diesen Leuten kannst du auf Augenhöhe reden, als gleichwertiger Geschäftspartner.

Aber Vorsicht, wir sind ein ziemlich verrückter Haufen 😀.

9. Du wirst dressiert und verlierst deine persönliche Freiheit

Ich habe weiter oben den Arbeitsplatz mit einem Knast verglichen. Lass uns das noch ein wenig vertiefen.

Es ist tatsächlich mühsam, einen frei denkenden Menschen in einen Angestellten zu verwandeln. Als erstes musst du seinen eigenständigen Willen brechen. Dazu lässt du ihn einen Arbeitsvertrag unterschreiben, der mit Paragrafen und Vorschriften gespickt ist. Danach drückst du ihm am besten noch ein fettes Buch mit Firmenrichtlinien in die Hand, das mit weiteren Regeln und Vorschriften gefüllt ist.

Der Mitarbeiter muss stets daran erinnert werden, dass Fehlverhalten bestraft wird und dass er jederzeit diszipliniert werden kann. Vergiss nicht, ihn ständig daran zu erinnern, dass die Regeln und Vorschriften jederzeit geändert werden können. 

Das alles führt dazu, dass der neue Mitarbeiter gehorsamer wird und befürchtet, dass er bestraft werden kann. Er wird zu dem Schluss gelangen, dass es am sichersten ist, den Befehlen des Chefs einfach zu gehorchen und zu tun, was von ihm verlangt wird, ohne irgendetwas zu hinterfragen.

Jetzt kannst du ihm seinen Arbeitsplatz zeigen. Dort herrscht natürlich Intrige, Mobbing und eine undefinierbare Büro-Politik. Der neue Mitarbeiter muss ständig das Gefühl haben überwacht zu werden, dass die Firma überall Augen und Ohren hat. Wenn du das hinkriegst, hast du einen frisch geprägten Gedankensklaven.

Zur Schule des Gehorsams zählen selbstverständlich auch Kleidungsvorschriften. Den Mitarbeitern muss beigebracht werden, was sie tragen, wie sie reden und wie sie sich bewegen. Selbstständiges Denken können wir nicht gebrauchen, das würde alles ruinieren.

Gott bewahre, dass sich jemand eine Pflanze auf den Bürotisch stellt, wenn das gegen die Firmenpolitik verstößt! In der letzten Firma, in der ich gearbeitet habe, gab es eine “Clean Desk Policy”. Sie schrieb vor, dass sich maximal drei Gegenstände auf dem Schreibtisch befinden dürfen und dass dieser aufgeräumt und gesäubert werden muss, bevor man die Firma verlässt. Natürlich wurde die Einhaltung dieser Vorschrift streng kontrolliert. Mein Chef stellte extra dafür jemanden ein.

Als frei denkender Mensch muss man solche Vorschriften für albern oder zumindest seltsam halten. Aber ein Mitarbeiter ist kein frei denkender Mensch. Frei denken ist ihm verboten worden. 

In der freien Welt gelten nur diese Policy-Regeln: 

  • Sei klug und smart
  • Behandle deine Kunden wie Freunde
  • Tu was du liebst
  • Hilf anderen
  • Denke nach, bevor du handelst

In der Welt der Lohnsklaverei gilt:

  • Gehorche
  • Verstoße nicht gegen unsere Regeln
  • Überlasse das Denken den Pferden, die haben größere Köpfe
  • Wir bestimmen wie du lebst

10. Du wirst in einen Feigling verwandelt

Ist es dir auch schon aufgefallen? Arbeiter und Angestellte besitzen die schier endlose Fähigkeit über Probleme in ihrer Firma zu jammern. Wenn sie nicht das tun, jammern sie über Politik und das Wetter.

Es geht ihnen nicht darum Probleme zu lösen. Dazu sind sie nicht in der Lage, weil es ihnen nicht gestattet ist frei zu denken. Sie wollen nur Dampf ablassen, Ausreden erfinden, einen Sündenbock finden.

Der Arbeitsplatz raubt dir deinen freien Willen und verwandelt dich in einen rückgratlosen Feigling. Du kannst deinen Chef nicht ungestraft einen Idioten nennen. Du bist sein Eigentum geworden.

Wenn du den ganzen Tag mit Menschen zusammen bist, die in Feiglinge verwandelt wurden – denkst du nicht, dass das auf dich abfärben wird? Es ist nur eine Frage der Zeit, bis deine edelsten Eigenschaften auf dem Altar der Angst geopfert werden. Zuerst dein Mut, dann deine Ehrlichkeit, danach deine Ehre und Integrität und schließlich deine kostbarste Gabe, dein freier und unabhängiger Wille.

Haben sie dich so weit gebracht und dir erfolgreich ihre Illusion verkauft, lernst du eine neue, richtig schreckliche Form der Angst kennen: Die Angst vor der Entdeckung dessen, was aus dir geworden ist. Wozu sie dich gemacht haben, was sie dir angetan haben.

Willst du immer noch einen Job?

Bist du ein Arbeiter oder Angestellter, wird das Lesen dieses Textes eine Abwehrreaktion in dir auslösen. Du willst dich gegen meine Argumente verteidigen, deine Haltung rechtfertigen, mich zu deinem Sündenbock machen.

Das ist völlig normal. Es ist Teil deiner Konditionierung, deiner Gehirnwäsche. Frage dich einfach, warum du gerade eine so starke emotionale Reaktion zeigst. Wenn das Gesagte kein einziges Körnchen Wahrheit enthalten würde, hätte der Text keine Reaktion in dir ausgelöst.

Deine Reaktion ist die Erinnerung an das, was du tief in deinem Inneren längst weißt. Du kannst deinen Käfig verleugnen so oft und so lange du willst, aber er ist immer noch da. Vielleicht ist dir nie richtig bewusst geworden, dass du in einem Käfig sitzt. Du hast es nie bemerkt, bis ich dich wie einen Hummer ins kochende Wasser geworfen habe.

Steh zu deiner Wut. Schreie sie hinaus, von mir aus gerne im Kommentarfeld dieses Blogs. Wenn du wütend geworden bist, hast du den ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht. Wut ist eine höhere Bewusstseinsebene als Apathie oder Gleichgültigkeit. Sie ist besser als gefühllos zu sein.

Wenn du wütend bist über das was du hier gelesen hast, wirst du bald den Willen haben etwas gegen deine derzeitige Situation zu unternehmen. Du wirst anfangen selbstbestimmter und mächtiger zu werden und nicht länger das Leben des zahmen Haustieres führen, zu dem du erzogen wurdest.

Glücklich ohne Job

Was ist die Alternative zur Jobsuche? Du musst dir andere Wege anschauen, andere Möglichkeiten Einkommen zu erzielen. Und du musst aufhören deine Zeit gegen Geld zu tauschen.

Anstatt Zeit verkaufst du einen Wert. Finde einen Weg, über den du deine besten Werte, zum Beispiel eine bestimmte Fähigkeit, verkaufen kannst und verlange dafür einen fairen Preis. Lasse dich niemals auf einen Preiskampf ein. Versuche nicht der Günstigste zu sein, sondern der Beste.

Findest du keine Kunden, die für deinen Wert bezahlen, senke nicht den Preis. Erhöhe stattdessen den Wert, indem du noch etwas dazu gibst. Am besten etwas, das die Konkurrenz nicht anbietet.

Ich sage nicht, dass es einfach wird. Ich sage auch nicht, dass du schnell reich werden wirst. Den Aufbau eines funktionierenden Systems, das Einkommen erwirtschaftet, muss man lernen, genau so wie man jeden Beruf erlernen muss.

Während du lernst, kannst du dein Wissen mit anderen teilen und Mitstreiter suchen. Du musst nicht alles selbst machen und auch nicht das Rad neu erfinden. Übe dich mit einem erprobten Geschäftsmodell, das bei anderen funktioniert und ausreichend getestet wurde. Sobald sich erste Erfolge einstellen, baust du die Sache ein wenig aus, um die Konkurrenz abzuhängen. Lerne ständig dazu, höre niemals damit auf.

Hier sind ein paar nützliche Ressourcen, die dir garantiert weiterhelfen:

Bücher, die du lesen solltest:

Der Cashflow Quadrant von Robert Kiyosaki zeigt dir mit einfachen Grafiken, wie unser kapitalistisches System wirklich funktioniert

Die 4-Stunden-Woche von Tim Ferris erklärt, wie du ein profitables Online-Business aufbaust, das kaum Arbeit macht

Das Handbuch für ortsunabhängiges Arbeiten von Tim Chimoy ist die Bibel für alle, die reisen und dabei gleichzeitig Geld verdienen möchten

Der Wireless Life Kompass von Sebastian Kühn zeigt dir 18 ortsunabhängige Geschäftsmodelle, die du sofort umsetzen kannst

Kopf schlägt Kapital von Prof. Günther Faltin zeigt an einem praktischen Beispiel, dass Unternehmensgründung weder schwer sein muss, noch mit Risiko verbunden ist

Nützliche Kurse:

Die Cash Cow von Wolfgang Mayr erklärt in 18 Modulen, wie du mit dem Empfehlen von Produkten Geld verdienst

YouTube for Business von Eric Hüther zeigt, wie du mit Hilfe von YouTube-Videos Geld verdienst und Neukunden gewinnst

Der Grundkurs für bezahlte Werbung auf Facebook und Instagram von Dawid Przybylski zeigt, wie du dein profitables System in den sozialen Netzwerken bekannt machst

Fertige Systeme zum Einkommen generieren

Funnelcockpit bietet ein komplett fertiges Online-Marketing-System, das du nur noch mit eigenen Inhalten füllen musst

Imparare ist ein komplettes digitales Vertriebssystem, besonders geeignet für den Verkauf von Kursen

Komponentenportal ist eine Webseite, auf der du dir dein System zusammen klicken kannst. Wähle deine Bauteile und bezahle nur für Dinge, die du wirklich brauchst

Vielleicht hast du immer noch Angst davor keinen wirklichen Wert zu haben, den du anderen anbieten kannst. Möglicherweise hältst du es immer noch für das Beste als Angestellter deine Zeit gegen Geld zu tauschen, auch wenn es dir jedesmal davor graut in die Arbeit zu fahren und du am Montag schon den Freitag herbeisehnst. Vielleicht hältst du dich selbst für nicht sonderlich wertvoll.

Diese Gedanken sind das Resultat deiner jahrelangen Konditionierung. Sie sind kompletter Blödsinn, aber es ist klar, dass sich ein gezähmtes Haustier nicht plötzlich in einen wilden Löwen verwandeln kann. Dieser Prozess benötigt Zeit.

Sobald du die Gehirnwäsche und die damit verbundenen Gedanken losgeworden bist, wirst du erkennen, dass du sehr wohl in der Lage bist anderen Menschen einen Wert anzubieten für den sie gerne bezahlen. Du wirst erkennen, dass dich nur eine einzige Sache daran gehindert hat diese Wahrheit zu sehen: Unbegründete, irrationale Angst, die dir von deinem Chef eingepflanzt wurde.

Angst wird mit Mut bekämpft. Du brauchst den Mut Du selbst zu sein, den Mut etwas Neues zu wagen, den Mut deinem alten Leben lebewohl zu sagen. So lange du diesen Mut nicht aufbringst, kannst du kein glückliches Leben führen und auch nicht die Welt auf langen Reisen entdecken.

Wenn dir das nächste Mal jemand rät “Such dir endlich einen Job!”, antworte mit den Worten von Curley Marx: „Nein, bitte… nicht das! Alles, nur das nicht!“

Der Sinn deines Lebens besteht nicht darin, dir einen Job zu suchen und ein mittelmäßiges, unzufriedenes Leben zu führen. Die Welt braucht Menschen, die das Klima retten und den Krebs besiegen. Anführer, die dafür sorgen, dass niemand auf diesem Planeten hungern oder verdursten muss. Helden, die Verletzte retten und Naturkatastrophen verhindern.

Gut dressierte Mitarbeiter, die fremdbestimmt Befehle ausführen, uns volljammern ohne selbst etwas zu tun und sogar hinnehmen, dass es völlig normal ist, wenn der Job krank macht, haben wir mehr als genug.

Lerne deiner inneren Weisheit zu trauen, auch wenn andere sagen, dass das dumm oder eine sinnlose Träumerei ist. In einigen Jahren wirst du zurückblicken und erkennen, dass dies eine der besten Entscheidungen deines Lebens war.

Deine Freiheit beginnt JETZT

Als ich aus dem Job-Gefängnis ausbrach, hatte ich es deutlich schwerer als du heute. Das Internet steckte noch in den Kinderschuhen. Viele Dinge, die ich heute täglich benutze, gab es damals noch nicht. 

Um Einkommen ohne einen Job zu erzielen, brauchst du kein riesiges Startkapital. Du kannst zum Teil kostenlos auf die modernsten, bahnbrechenden Erfindungen der Menschheit, darunter Künstliche Intelligenz und satellitengesteuerte Funknetze, zugreifen. Alles, was die größten Industriekonzerne der Welt besitzen, hast du auch. Du musst nur lernen, wo du diese Dinge findest und wie du sie gewinnbringend nutzen kannst.

Werde ein Held, der Gutes tut und scheinbar aus dem Nichts Einkommen und mehr Zeit für seine Familie generiert. Die Welt braucht Menschen wie dich.

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