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Was ist ein No Face Business und wie hilft es dir bei der Reisefinanzierung?

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Seit einiger Zeit liegt das so genannte No Face Business im Trend. Hier in Deutschland hat sich ein Herr namens Eric Hüther diesen Begriff patentieren lassen und bietet einen Online-Kurs an, der den Aufbau eines No Face Business Schritt für Schritt erklärt.

In diesem Beitrag zeige ich dir, was ein No Face Business ist, wie du die von Eric Hüther gelehrte Methode optimieren kannst und wie diese Art von Geschäft deine nächste Reise finanziert.

Die Grundlagen für ein No Face Business

Eines gleich vorweg: Es gibt langsame und schnelle Methoden zum Geld verdienen. Eine schnelle Variante ist beispielsweise die klassische Firmenbeteiligung. Du kaufst ein fertiges Geschäft und es generiert sofort Geld für dich.

Das No Face Business zählt zu den langsamen Methoden, weil du hier erstmal Follower in den sozialen Netzwerken aufbauen musst. Herr Hüther weist auf seiner Website ehrlich darauf hin. Er hält 8 Wochen bis zum ersten Verdienst für einen realistischen Zeitraum. 

Ich finde das ziemlich sportlich, weil vor allem Facebook und Instagram absichtlich die Reichweite deiner Beiträge unterdrücken, um dich zum Schalten von bezahlter Werbung zu bewegen. Aus meiner Erfahrung solltest du eher mit drei bis vier Monaten rechnen, bis dein No Face Business nennenswerte Beträge abwirft. 

Im Prinzip besteht das No Face Business aus drei Bausteinen. Du brauchst ein paar Social Media-Plattformen, eine Seite zum Sammeln von E-Mail-Adressen und ein Produkt zum verkaufen.

Die ersten Bausteine deines No Face Business

Eric Hüther empfiehlt in seinem Kurs zuerst ein Instagram-Konto für das No Face Business einzurichten. Wie das funktioniert, erklärt er Schritt für Schritt.

Das Instagram-Konto stellst du auf einen kostenlosen Business-Account um, damit du Besucherstatistiken sehen und das nächste soziale Netzwerk vollautomatisch versorgen kannst.

Als nächstes brauchst du eine Fanpage auf Facebook. Hast du sie eingerichtet, verbindest du sie mit Instagram, so dass alles was du dort postest automatisch auch auf Facebook erscheint.

Das dritte von Hüther empfohlene soziale Netzwerk ist YouTube. Hier besteht der größte Arbeitsaufwand darin, die Videos zu erstellen. Hüther empfiehlt dafür ein paar kostenlose und kostenpflichtige Programme und zeigt, wie du damit deine Filme produzierst.

An dieser Stelle finde ich seinen Kurs ein wenig veraltet, wir leben im Zeitalter der künstlichen Intelligenz. Programme wie das hier erstellen dir die Videos komplett und vollautomatisch. Du kannst damit deinen Arbeitsaufwand gewaltig senken.

Mit dem No Face Business auf Kundenfang gehen

Bist du mit den Social Media-Sachen durch, kommt als nächster Baustein eine Landing-Page, mit der du E-Mail-Adressen sammeln kannst.

Hüther empfiehlt dir, so lange mit dem Aufbau dieser Seite zu warten, bis du über die sozialen Medien mindestens einen erfolgreichen Verkauf erzielt hast.

Dieser Meinung schließe ich mich, basierend auf meinen eigenen Erfahrungen, an. Es macht keinen Sinn haufenweise Baustellen zu eröffnen und diese dann halbherzig zu betreiben.

Abgesehen davon ist es wesentlich stressfreier, wenn du dich zu Beginn nur auf eine oder zwei Sachen konzentrieren musst. 

Ich würde die ganze Angelegenheit sogar noch weiter unterteilen:

  • Starte mit Instagram und konzentriere dich darauf, bis du über diese Plattform den ersten Verkauf erzielt hast
  • Facebook wird automatisch von Instagram mit versorgt, du kannst dort Gruppen beitreten und eventuell versuchen Leute von dort zu Instagram zu locken
  • Hast du mindestens einen Verkauf erzielt, kaufst du dieses Tool und lässt damit deine Videos für YouTube produzieren. Alternativ suchst du jemanden auf Fiverr, der die Filme für dich baut. Das ist, langfristig gesehen, aber deutlich teurer.
  • Jetzt baust du den YouTube-Kanal auf und versuchst auch dort mindestens einen Verkauf zu erzielen.
  • Hast du auf jeder Plattform ein paar tausend kaufwillige Follower gesammelt, fügst du als nächsten Baustein die Landing-Page und das E-Mail-Marketing hinzu. Warum nicht schon vorher? Weil du erst einen gewissen Bekanntheitsgrad im Internet brauchst, bevor jemand deinen Newsletter abonniert.

Über das E-Mail-Marketing generierst du weitere Verkäufe, deine Social Media-Kanäle sollten ebenfalls weiter Verkäufe erzielen. Bist du mal soweit, skalierst du deine Einnahmen durch bezahlte Werbung. Sie ist der letzte Baustein deines No Face Business.

Günstige oder teure Produkte anbieten?

Ein letztes Wort will ich noch über die Auswahl des Produktes schreiben, das du anderen Leuten über dein No Face Business anbietest. Eric Hüther hält sich an dieser Stelle sehr kurz und erklärt im Prinzip nur, wie du deinen Werbelink auf Digistore24 bekommst.

Es gibt aber noch eine weitere wichtige Sache. Die meisten Online-Verkäufer bieten günstige Produkte an, weil der Kunde dann beim Kaufen weniger nachdenkt. 

Du kannst beispielsweise den Kurs von Eric Hüther für nur einen Euro 14 Tage lang uneingeschränkt testen. Gefällt er dir nicht, hast du gerade mal einen Euro verloren. Dieses Risiko wird jeder eingehen.

Bekannt ist auch die Methode ein kostenloses Freebie, zum Beispiel ein E-Book oder eine Checkliste, auf der Landingpage anzubieten. Was ich davon halte, habe ich in diesem Beitrag geschrieben. 

Das Problem bei günstigen und kostenlosen Produkten ist, dass ihnen die Gesellschaft keinen großen Wert beimisst. Die Tageszeitung für 1,50 Euro, den Kaugummi für 20 Cent und das Computerspiel für zwei Euro bezeichnen wir abfällig als Wegwerfprodukte. Wir benutzen sie einmal, dann landen sie im Müll.

Für dich als Verkäufer besteht der Vorteil dieser Billigprodukte darin, dass die Kaufschwelle extrem niedrig ist. Du verdienst damit schnell dein erstes Geld.

Der Nachteil ist, dass weder das Produkt noch du selbst wertgeschätzt wirst. Drehst du den Leuten richtigen Billigschrott an, der hinten und vorne nicht funktioniert, ruinierst du damit außerdem deinen Ruf als Verkäufer.

Auf Digistore24 findest du auch hochpreisige Produkte, mit denen du durch einen einzigen Verkauf 500 Euro oder mehr verdienst. In der Branche nennt man so etwas “High-Ticket-Produkte”.

Mein eigenes, neues No Face Business, das ich gerade mit Hilfe von Eric Hüthers Kurs aufbaue, arbeitet mit hochpreisigen Produkten. Der Grund:

  • Hinter teuren Produkten steht immer ein bekannter Markenname
  • Teure Produkte haben in der Regel eine deutlich höhere Qualität
  • Sie sind nicht schwerer zu verkaufen als billige Produkte

Ich weiß, dass der letzte Punkt zu Diskussionen anregen wird. Vielleicht bist du sogar vom glatten Gegenteil überzeugt. 

Lass mich noch einmal kurz zusammenfassen, wie das No Face Business funktioniert. Du musst

  • Drei Social Media Accounts aufbauen
  • Ein paar tausend Follower aufbauen
  • Täglich neue, hochwertige Inhalte für deine Zielgruppe produzieren
  • Ein E-Mail-Marketing-System aufbauen und betreuen

Das ist eine gewaltige Menge Arbeit. Es kann Wochen, Monate oder sogar Jahre dauern, bis du den ersten Erfolg siehst.

Durchhaltevermögen ist das, was im Internet wirklich belohnt wird.

Und jetzt kommt das große Geheimnis: Es spielt keine Rolle, was du verkaufst. Der Aufwand des Verkaufens ist für jedes Produkt der gleiche.

Zieh dir diesen Satz am besten mehrmals rein. Schreib ihn dir hinter die Ohren. Tätowiere ihn auf deinen ganzen Körper.

Es ist völlig egal, ob du einen Kaugummi für 50 Cent oder einen Ferrari für 500.000 Euro verkaufst. Der Aufwand bleibt immer gleich. Du musst den Markt und die Konkurrenz studieren, eine Zielgruppe aufbauen, dir einen vertrauenswürdigen Namen machen, ein Verkaufssystem einrichten, und so weiter und so fort.

Eric Hüther kann dir nur erklären, wie du ein No Face Business aufbaust. Was du daraus machst, welche Produkte du verkaufst und wie erfolgreich du damit wirst, liegt in deinen eigenen Händen.

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