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Reisen finanzieren mit einem fast vollautomatischen System

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Wie ihr wisst, liebe ich es Systeme zu bauen, die meine Reisen finanzieren. Besonders gerne mag ich es, wenn diese Systeme weitgehend wartungsfrei und vollautomatisch funktionieren. In diesem Beitrag stelle ich euch ein solches System vor, das ich vor mehreren Monaten aufgebaut habe. In dieser Zeit hat es mir mehrere tausend Euro generiert. Alles, was ich dafür tun musste, war ein paar YouTube-Videos anzuschauen.

Der erste Baustein: Ein Account bei Twitter

Im Juli 2020 erblickte ein Account mit dem seltsamen Namen Enzo68835070 auf Twitter das Licht der Welt. Ich baute ihn für Leute, die an Geld-Themen interessiert sind, Ziel der Aktion war von vorneherein diesen Leuten Produkte anzubieten, die ihnen beim Geld verdienen helfen.

Bis heute hat der Account gerade mal 18 Follower gesammelt, aber das ist egal. Mein Ziel war nicht der Aufbau einer Community, ich wollte eine Maschine bauen, die meine Reisen finanzieren kann.

Warum Twitter? Weil ich dort mit Hilfe von Tools wie SocialChief und Quuu vollautomatisch themenrelevante Inhalte posten kann, um den Eindruck eines lebendigen Profils zu vermitteln. Andere soziale Netzwerke sperren dich, wenn sie Automatisierung wittern.

Wenn du meine Maschine nachbauen willst, kannst du dafür entweder einen vorhandenen oder einen neuen Twitter-Account verwenden.  

Der zweite Baustein: Ein Produkt, das deine Reisen finanzieren kann

Nachdem ich den Twitter-Account gestartet hatte, besorgte ich mir auf Digistore24 den Werbelink für ein Produkt, das zu meiner Zielgruppe passt. Enzo twittert in englisch, deshalb wählte ich einen hochwertigen, englischsprachigen Kurs über Affiliate-Marketing.

Weil der Werbelink von Digistore24 fürchterlich lang und unhandlich war, kürzte ich ihn mit Bit.ly. Dieser Dienst baute mir nicht nur einen Twitter-tauglichen Link, er bietet auch eine Statistik-Funktion, mit der ich jederzeit sehen kann, wie oft der Werbelink geklickt wurde.

Auf Twitter baute ich den gekürzten Link in die Profilbeschreibung und an allen anderen Stellen ein, die der Dienst erlaubte. Je öfter der Link irgendwo auftaucht, desto besser.

Zuletzt erstellte ich einen Tweet, der ebenfalls den Werbelink enthielt und pinnte ihn, so dass er stets sichtbar blieb.

Baustein Nummer 3: Vollautomatisiertes Social Media Marketing

Jetzt musste ich nur noch dafür sorgen, dass möglichst viele Menschen den Tweet und damit auch den Werbelink sahen.

Dafür meldete ich mich auf AddMeFast an, einer Seite auf der du Sammelpunkte für bestimmte Tätigkeiten bekommst, darunter Liken und Teilen von Beiträgen in sozialen Medien und Anschauen von YouTube-Videos.

Weil Videos schauen die meisten Punkte brachte, schaute ich einen Tag lang YouTube-Videos und sammelte damit ein paar tausend Punkte.

Diese Punkte konnte ich verwenden, um Menschen aus aller Welt dazu zu bringen meinen Tweet, der den Werbelink enthielt, zu retweeten und damit auf tausenden Twitter-Accounts anzuzeigen. Das geschah vollautomatisch, bis meine Punkte aufgebraucht waren.

Um das Punktekonto wieder aufzufüllen, musste ich einfach nur weitere YouTube-Videos anschauen. Meine Aufgabe als Betreiber dieser Maschinerie bestand somit nur darin, darauf zu achten, dass immer genug Punkte vorhanden waren.

Wie die Maschine Geld verdient und deine Reisen finanziert

Was genau passiert, wenn ein Nutzer auf meinen Werbelink klickt? Er landet auf einer Webseite, auf der ein kostenloses Webinar angeboten wird. 

Am Ende des Webinars wird ein Produkt verkauft, das meiner Zielgruppe beim Lösen ihrer Probleme hilft.

Kauft jemand das Produkt, erhalte ich eine Provision, weil ich dem Hersteller über meinen Werbelink einen Kunden vermittelt habe.

Den Verkauf, die Kundenbetreuung, Rechnungsstellung, Auslieferung und alles andere übernimmt der Hersteller des Produkts. Ich muss mich hier um nichts kümmern.

Die Auszahlung meiner Provision erfolgt über Digistore24. Kauft jemand das Produkt, landet das Geld zuerst bei Digistore24. Dreissig  Prozent des Kaufpreises landen auf meinem Bankkonto, den Rest erhält der Produkthersteller.

Damit beschränkt sich meine Aufgabe auf das Verbreiten des Werbelinks. Und selbst das ist zum Teil automatisiert.

Noch ein paar Tipps für den Nachbau

Willst du dir selbst so eine Maschine bauen, die deine Reisen finanziert, achte darauf, dass du eine genau definierte Zielgruppe hast.

Hast du gar keinen Plan, suche dir zuerst ein Produkt aus und schau dir genau an, was es macht. Nehmen wir beispielsweise einen Kurs zum Thema Geld verdienen mit Instagram. Willst du so etwas verkaufen, brauchst du einen Twitter-Account, der sich um das Thema Geld verdienen mit Instagram dreht. Geht es dort nur um Geld verdienen oder nur um Instagram, ist das zu schwammig.

Auch die Hashtags müssen präzise auf dein Thema hinweisen. Nimm beispielweise so etwas wie #makemoneywithinstagram.

Du kannst auf AddMeFast einstellen, dass nur Leute aus einem bestimmten Land deinen Tweet teilen dürfen. In der Praxis klappt das überhaupt nicht. Als ich es ausprobierte, landete mein deutschsprachiges Produkt auf hunderten Accounts, die von Indern oder Leuten aus Pakistan betrieben werden.

Ich denke, dass die meisten Nutzer auf AddMeFast aus Dritte-Welt-Ländern stammen. Deshalb empfehle ich dir ein englischsprachiges Produkt zu bewerben, am besten etwas, das auch Menschen in Indien oder sonstwo helfen kann.

Es dauert einige Zeit, bis sich dein Werbelink stark genug auf Twitter verbreitet hat. Rechne nicht damit, dass jemand gleich am ersten Tag etwas kauft.

Hast du nach einem Monat immer noch keine Einnahmen erzielt, taugt entweder das Produkt oder dein Tweet nichts. Besser nach und optimiere so lange, bis die Maschine Geld abwirft und endlich deine Reisen finanzieren kann.

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